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(a) jmdm. gehen Herz und Augen über (4✕) 

Formale Varianten in Wörterbüchern

  • - (OLdPhras).

Diachrone Angaben dazu in Wörterbüchern

  • WddU – ‚Auge‘: „1900 ff.“

  • WddU – ‚Auge‘: „1800 ff“

Transformationen

Das Phrasem wird in den Belegen folgendermassen verwendet:

  • 100% im Aktiv (A) / 0% im Passiv
  • 100% in positiver Form (+) / 0% in negierter Form
  • 100% als Aussage / 0% als Frage (?)
  • 0% satzwertig (S) / 100% satzteilwertig

Bedeutungen

  • (a) die Thränen treten ihm in die Augen (3✕) 
    Angaben dazu in Wörterbüchern
    • Adelung: die Thränen treten ihm in die Augen

    • Duden 11 – ‚Auge‘: jmd. beginnt zu weinen

    • LdSpR – ‚Auge‘: die Tränen kommen ihm

  • (b) jmd. ist von einem Eindruck überwältigt (1✕) 
    Angaben dazu in Wörterbüchern
    • Duden 11 – ‚Auge‘: jmd. ist von einem Anblick überwältigt

    • WddU – ‚Auge‘: er ist äußerst verwundert.

  • (c) er ist völlig betrunken (0✕) 
    Angaben dazu in Wörterbüchern
    • WddU – ‚Auge‘: er ist völlig betrunken

  • In den Belegen wird das Phrasem zu 100% idiomatisch  und zu 0% wörtlich gebraucht
  • In 0% der Belege wird der phraseologische Gebrauch metasprachlich angezeigt
  • Explizite Hinweise auf die Bedeutung des Phrasems finden sich in 0% der Belege

Gebrauch

Das Phrasem kommt in folgenden Textsorten vor:

  • (a) Belletristik: 100%
  • (b) Zeitungs-/Zeitschriftentext: 0%
  • (c) Fachtext: 0%

Das Phrasem wird in folgenden sprachlichen Kontexten verwendet:

  • (a) konzeptionell mündlicher Kontext: 0%
  • (b) konzeptionell schriftlicher Kontext: 100%

Beschreibung der kulturhistorischen Entwicklung

Angaben in Wörterbüchern

  • Adelung: „eigentlich die Augen laufen ihm von Thränen über“

  • LdSpR – ‚Auge‘: „Die Wendung beruht auf Luthers Übersetzung von Joh 11, 35, wo dies von Jesus gesagt wird.“

  • WddU – ‚Auge‘: „In der Trunkenheit neigen manche Zecher zum Weinen. Fußt auf Johannes 11,35 und ist am geläufigsten aus Goethes »Faust I« (Der König in Thule).“